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Die Flugbedingungen haben gestern sehr gut zum Briefing auf der Terrasse gepasst. Wer die richtige Balance zwischen "Durchglühen" und Höhe machen gemäss Besprechung umgesetzt hatte, war schnell. Ich werde dies weiter unten anhand von Fotos kurz präzisieren (FOTOS ANKLICKEN, UM DEN TEXT ZU SEHEN).

Die ersten neun Zieleinflüge waren in folgender Reihenfolge:
Roschi, Christoph, Pesche, Denis, Tobias, Daniel, Georg, Simon, Oli


Vielleicht mache ich am kommenden WE vom 10. oder 11. August nochmal ein Trainig. We ll see.

S het mir richtig Spass gmacht mit euch! Tschiriooo, Roschi

Zuerst aber das Höhe machen vor dem Start: Es war schon auf der Wiese klar: Wer nach vorne zur Antenne RUNTER fliegt, verliert Zeit. Viele Schirme sind bis dorthin durchgesunken und haben dann nur sehr langsam ein bisschen Höhe gemacht. Die Ecke vorne rechts (etwa 1km vom StaPla entfernt) hat funktioniert, das konnte man beim Rausfleigen gleich sehen>>> also gleich dem Gelände nach da hin fliegen (die Bedingungen haben das gestern sehr save zugelassen. Ausserdem hat man so die Chance, unterwegs noch etwas besseres zu finden, um dann gratis hoch über der Ecke anzukommen.  Die Chance war gestern sehr gross. Auf dem Bild sieht man die Antenne und zwei Schirme, die zu ihr hinunterfliegen.
Gleich nach dem Airstart: Sicher probieren, ÜBER den Rücken zu fliegen. Könnte ja gut sein, dass man starke Steigen unter den Wölkchen erwischt und wenn nicht, kann man immer noch rechts auf die erste Krete runterfliegen. Die Linie Nördlich von der Röti war mit Gegenwind und Südwind nicht zu empfehlen. <br />Schlussendlich haben die Wölkchen kaum gezogen und es war schnell, knapp südlich vom Rötispitz durchzufliegen. Normalerweise ist dies nicht zu empfehlen, weil turbulent.
Anflug auf die Schwängimatt nahe Niederwiler. Geht's tief unten auf der ersten Ridge? Wenn ja, kann man im Surfmodus die Hochspannungsleitungen überlfiegen ohne danach abzusaufen? Nicht sicher, weil kein Flieger zu sehen und unten hat es eventuell Ostwind! Runterdrücken. Aus. Finito. Ich schalte einen Gang runter und suche Thermik über dem Startplatz. Langsames steigen. Jetzt gut schauen, was Denis macht, der probiert es nämlich tief. Wenn das geht, kann man bis zum Turnpoint und retour zum Niederwiler alles auf gleicher Höhe durchglühen. In meinem mittelstarken Steigen sehe ich, dass es bei Denis klappt, also go, nix zu verlieren und unterwegs finde ich vielleicht gratis ein starkes Steigen, mit welchem ich dann locker wieder über dem Niederwiler zurückkommen und schneller Höhe machen kann als unter dem Startplatz. Man brauchte schlussendlich die Höhe am Niederwiler für die Querung! Man hatte so nun ca 4km Zeit, ohne abzusaufen, was ordentliches auszugraben, das schwache steigen jetzt brauche ich nicht.
Ordentlich Höhe getankt am Raimeux, kurz nach dem Niederwiler. Jetz den Moronturnpoint ins Auge gefasst. 4km weiter vorne sieht das Gelände wenig gut definiert aus. Mit der ausgeprägten Subsidenz kann ich mit einer falschen Linienwahl durchsaufen. Der Anschluss beim Anfang des Moronhügles ist unklar. Dort könnte der Wind durchpfeifen und nix Steigen... Jetz also wieder kurz aufpassen. Kurz später erkenne ich kleine Wölkchen im wenig definierte Gelände. Da werde ich nicht absaufen. Also go! Und sobald ich dort erkenne, dass ich den Anschluss zum Moron schaffe (ankommen über der Hochspannungsleitung), nur noch Vollguzzi! Dass es dort gratis gehen wird, konnte man schon von weitem an den steigenden Schirmen sehen. Auch der letzte Schenkel (Zielschenkel) läuft>>> ebenfalls viel Schirme in super Konditionen.
Mehr "gratis" geht kaum (man beachte den kleinen Schirm in der Mitte des Bildes)! Gooooooooooo!!!
04 August 2019, Markus Roschi



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